Kreuzeinweihung 20. März 2002

 

Seit dem diesjährigen Altentag am 20. März 2003 ziert ein altes gusseisernes Kreuz die Kapelle von Zilshausen. Dieses Kreuz stammt aus dem 19. Jahrhundert. Es handelt sich um das Grabkreuz des Johann Hesser, der fast fünfzig Jahre lang (1833 bis 1882) Lehrer in Zilshausen war und gleichzeitig auch Küster zu Petershausen (siehe Chronik). Er verstarb im Dezember des Jahres 1884 und wurde auf dem einstigen "alten Friedhof" in Petershausen beerdigt.

Später wurde das große schwere Kreuz, an dessen unterem Teil ursprünglich noch eine gusseiserne Madonna sowie ein ovales Schild mit dem Namen des Verstorbenen befestigt waren, von seinem Sohn Philipp Hesser übernommen. Der verstarb 1923 und wurde als einer der ersten auf dem jetzigen "neuen Friedhof beerdigt.

In der Mitte der 60er Jahre, als auf dem Petershäuser Friedhof der erste Teil der älteren Gräber "abgeräumt" wurde, holten Angehörige der Familie Hesser das Kreuz wieder heim auf ihr Grundstück im Balduinseck.

Im vergangenen Jahr wurde das bei der damaligen Abräumung etwas beschädigte Kreuz der Gemeinde übereignet. Die ließ es renovieren und befestigte es zu Jahresbeginn an der Stirnseite der Zelser Kapelle.

Am 20. März 2003 nun wurde es vom Pater Franz Behrla im Beisein der "Alten" des Dorfes geweiht.